Eiserner Rhein durch Wegberg

Mit dem Ausbau eines GIB-Fläche (Gewerbe- und Industriebereich) in der ehemaligen Kaserne in Elmpt ist die neuerliche Diskussion wieder aufgeflammt, ob es nicht sinnvoll ist, eine ehemalige Bahntrasse von Elmpt bis Arsbeck wieder zu reaktivieren und den Güterverkehr ins Ruhrgebiet über den „Eisernen Rhein“ durch Wegberg zu führen. Diese Idee wurde in der zweiten Offenlegung des Regionalplans geäußert.

Die Grünen in Wegberg möchten Bürgerinnen und Bürger in Wegberg davon abhalten, jetzt in Hektik und Panik zu verfallen.

Die Idee übersieht dabei, dass die ehemalige Trasse schon lange der Natur zurückgegeben worden  ist und deshalb es unsinnig ist, sie zu reaktivieren.

Ebenso können wir nicht der Argumentation folgen, dass eine Reaktivierung für den Personennahverkehr automatisch zu einer Nutzung der Strecke für den Güterverkehr führt, wie die CDU es in einem Artikel in der RP darstellt. Wie stellt die CDU Wegberg sich denn die Anbindung des GIB vor? Darüber gibt es auf ihrer Webseite keine Informationen.

In der Landesregierung ist die Führung des Güterverkehrs über andere Trassen angedacht, wie z.B. entlang der A52.

Eine  Mehrheit aller politischen Kräfte in Wegberg hat am 11.02.2025 einen Antrag im Rat  im Rahmen der Mobilitätsplanung unterstützt, der auch die Meinung der Grünen in Wegberg zu diesem Thema wiedergibt:

  • Der ÖPNV soll über die Bahnstrecke ausgebaut und verstärkt werden.
  • Der Güterverkehr soll auf dieser Strecke unter keinen Umständen  wieder aufgenommen werden.
  • Die Verbindung von Dalheim bis zur Grenze für eine mögliche spätere Anbindung des ÖPNV bis Roermond muss erhalten bleiben.

Gerd Arndt

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